Tara Rokpa in Afrika – Newsletter Juni 2016

Schwerpunkt in diesem Monat:  Tara Rokpa in Afrika

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Im letzten halben Jahr waren drei unserer deutschen Tara Rokpa-Therapeut/innen bei den Gruppen in Afrika: Claudia Wellnitz im Nov. 2015 in Zimbabwe, Stephan Storm im Feb. 2016 in Capetown, und Marga Spinner im April 2016 in Zimbabwe. Das Foto links oben zeigt die Teilnehmerinnen des diesjährigen Geburtsretreats im Pax Camp im Lake Chivero Nationalpark in Zimbabwe mit der „neuen“ Tara Rokpa-Therapeutin Jayne Pilossof. Sie betreut, zusammen mit Trish Swift, die Gruppen in Zimbabwe.
Über die Jahre haben die beiden, zusammen mit der Übersetzerin Winnie Matapure, neue Formen der Vermittlung der Tara Rokpa-Arbeit in der Shona-Sprache gefunden. Marga schreibt über ihren Besuch: „Überwältigend war für mich die Erfahrung, wie dankbar die Menschen dort Tara Rokpa gegenüber sind, wieviel Lebensfreude und Fröhlichkeit sie ausstrahlen und verbreiten, trotz ihrer grossen materiellen Armut.“
Die Gruppen in Chitungwiza, einer schwarzen Township-Stadt bei Harare, bestehen zum großen Teil aus Müttern von behinderten Kindern. Sie könnten nicht einmal ihre eigenen Fahrten zu den Gruppentreffen bezahlen, geschweige denn Unterkunft und Verpflegung bei Retreats, oder Therapeutenkosten. Seit einigen Jahren werden sie von den Teilnehmer/innen unseres Sommercamps finanziert. Es gibt noch viele weitere Anwärter/innen, die gerne an den Tara Rokpa-Gruppen teilnehmen würden, sowie eine Finanzierung gefunden wird!
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Tara Rokpa und Afrika – das war schon immer eine enge Verbindung. Akong Rinpoche, der Begründer von Tara Rokpa, hatte frühzeitig im südlichen Afrika mit Hilfe seiner Schüler Rob Nairn (Südafrika) und Trish Swift (Zimbabwe) buddhistische Meditationszentren aufgebaut.
2002 wurde dann ein Landzentrum in Groot Marico in Südafrika gegründet, welches besonders dem Therapieaspekt gewidmet ist und daher auch Tara Rokpa Centre (TRC) heißt.
Auch Ausbildungen zur Tara Rokpa-Entspannungs-Kursleiter/in fanden dort statt – siehe Foto der Ausbildungsgruppe 2006 unten. Die 2.v.l. vorne ist Pippa Cope, die Leiterin des TRC.
Ein Tara Rokpa-Ostercamp dort im Jahre 2005 besuchten auch ca. 20 Tara Rokpa-Teilnehmer/innen aus Deutschland und kamen erfüllt und begeistert zurück. Ein Bild vom Trommelworkshop folgt unten.

Akong Rinpoche suchte immer auch den Kontakt zu Vertretern einheimischer Religionen und wurde von ihnen als spiritueller Lehrer anerkannt. Das Bild oben rechts zeigt ihn mit dem Mutota, dem höchsten Geistermedium Zentralafrikas, der bei Akong Rinpoche Zuflucht nahm und die Gründung des Tara Rokpa-Zentrums in Chitungwiza vorantrieb (aus dem Buch „Restoring the Balance“, deutsch: In Harmonie mit der Erde, edition steinrich).

Trish Swift wird auch dieses Jahr wieder auf dem Sommercamp sein und gerne Fragen zu den Aktivitäten und Gruppen in Afrika beantworten. Unsere zukünftige „neue“ Therapeutin Ulrike Müller-Glodde, die ebenfalls zum Sommercamp kommt, hat viele Jahre im Management-Komitee des TRC gearbeitet und kann von dessen Geschichte berichten. Es wäre schön, wenn wir die Verbindung zu Afrika weiter stärken könnten.

Bis zum Sommercamp – oder bis zum nächsten Newsletter!

(Aus dem Tara Rokpa-Newsletter Juni 2016)

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